Das amerikanische Unternehmen Rosetta Stone bietet Sprachsoftware für über 30 Fremdsprachen. Die Methodik ist bemüht, die Fremdsprache ähnlich dem Lernen der Muttersprache zu gestalten und möglichst schnell Lernerfolge zu erzielen. Der Fokus liegt dabei auf der Vermittlung der Fremdsprache ohne den Einsatz der Muttersprache des Lerners. Die Fremdsprache soll so intuitiv verstanden und erlernt werden.
Dabei arbeitet die Software von Rosetta Stone immer kontextbezogen. Neue Vokabeln und grammatische Strukturen werden im Zusammenhang bestimmter Situationen vermittelt und nicht durch stures Auswendiglernen. Die Lerner erhalten mit Fotos und Abbildungen einen leichtverständlichen visuellen Kontext, der ihnen hilft mit dem Lernstoff zu interagieren. Dabei müssen Wörter und Wortgruppen in Text oder Ton bestimmten Bildern zugeordnet werden. Der Lerner erhält zudem sofort Feedback über die Richtigkeit seiner Auswahl.
Das Hörverständnis steht dabei im Mittelpunkt, da es den Angelpunkt des muttersprachlichen Lernens ausmacht. Das Verstehen und Herstellen von Zusammenhängen soll das natürliche, ungezwungene Lernen unterstützen. Des Weiteren basiert das Konzept von Rosetta Stone auf dem Gedanken, dass fließendes Sprechen möglich wird, wenn der Lerner sein Hörverständnis ausreichend ausgebildet hat. Hierfür ist das Pauken von Grammatik weder notwendig noch sinnvoll.
Abhängig von der Fremdsprache stehen verschiedene Level zur Verfügung. Für Sprachen wie Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch sind 5 Level erhältlich. Darüber hinaus ist das Lernprogramm je nach Version in unterschiedliche Lektionen eingeteilt, inklusive Wiederholungsübungen vorangegangener Lektionen. Das Besondere ist das Fehlen von grammatischen Übungen und Erklärungen. Dies soll das intuitive, natürliche Lernen unterstützen. Die neuste Version von Rosetta Stone bietet zudem die Möglichkeit online mit Tutoren zu sprechen und Hilfestellungen zu erhalten.
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