Schüleraustausch

Fremdsprachen haben in der Schule meist den Ruf, langweilig oder anstrengend zu sein. Die meisten Schüler gehen davon aus, dass man nur mit einem angeborenen Sprachtalent in den Fächern Englisch, Französisch oder Spanisch gute Zensuren erreichen kann.

Die Ursache für diese Einstellung liegt meist darin, dass das Lernen einer Sprache in der Schule oft mit dem Pauken von Vokabeln und langweiligen Grammatikaufgaben gleichgesetzt wird. Noch dazu werden Fehler im Unterricht meist öffentlich kritisiert und verbessert. Da ist es kein Wunder, wenn einem der Spaß am Lernen vergeht.

Doch es gibt ein einfaches Mittel, Schülern nicht nur den Spaß, sondern auch den Sinn von Fremdsprachen zu vermitteln: der Schüleraustausch. Bei einem Schüleraustausch erleben die Schüler die Fremdsprache „live“ in dem Land, in dem diese Sprache auch gesprochen wird. Von einem Schulfach wird die Sprache zum Lebensbestandteil, aus der Pflicht, wird entspannter Alltag. Wenn die Schüler ohne den Zwang des Vokabelpaukens eine Sprache anwenden und dabei noch andere Jugendliche kennenlernen, ist das eine einmalige Erfahrung, die die wenigsten Schüler so schnell vergessen. Noch dazu hilft der Aufenthalt im Land der Sprache dabei, Sprachhemmungen zu verlieren.

Es gibt eine Reihe von Organisationen, die Schüleraustauschprogramme anbieten. Zu den größten Organisationen gehören EF, iSt und GLS, die auf langjährige Erfahrungen zurückblicken können. Ziel eines Auslandsaufenthaltes sollte es dabei immer sein, die Sprache im Rahmen von Unterricht in Verbindung mit dem alltäglichen Leben effektiv zu vermitteln und den Schülern einen tollen Auslandsaufenthalt zu bescheren. Bevor man sich für eine Organisation entscheidet, sollte man zunächst verschiedene Angebote vergleichen. Dabei ist es auch immer wichtig, darauf zu achten, welche Leistungen in dem Preisangebot enthalten sind.

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