Fernschulen

Fernstudium:
Wer keine Zeit für einen Sprachkurs hat oder in seinem Heimatort kein passendes Angebot finden kann, dem bleibt die Möglichkeit die jeweilige Fremdsprache mittels eines Fernstudiums zu erlernen.

Die Vorteile eines Fernlehrganges liegen in der Flexibilität. Bei den meisten Kursen kann man sehr frei und individuell Dauer und Fortgang des Kurses bestimmen. So kann man in seinem eigenen Tempo lernen und die notwendigen Übungen machen. Zudem erhält man in der Regel ausführliche Bewertungen und Erklärungen zu den eingereichten Hausaufgaben und Tests.

Bei der Wahl der Fernschule sollte man zum einen auf die Zertifizierung der Schule sowie auf die Ausrichtung des jeweiligen Sprachenlehrgangs achten. Die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) in Köln ist für die Zertifizierung von Fernschulen zuständig. Sie überprüft, ob die Schule alle Voraussetzungen für die Anerkennung einhalten und die Fernlehrgänge einem gewissen Standard entsprechen. Die Ausrichtung des Sprachkurses sollte zudem dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen entsprechen. Nach den Richtlinien des GER werden Sprachkurse und Zertifikate für europäische Sprachen in 6 Schwierigkeitsstufen eingeteilt: A1 und A2 auf dem Anfängerniveau, B1 und B2 für die Mittelstufe sowie C1 und C2 für Fortgeschrittene. Mithilfe dieser Einteilung sind ein internationaler Vergleich zwischen Lernern sowie ein Vergleich von Kursen und die richtige Einstufung möglich.

Zu den bekanntesten Fernschulen in Deutschland zählen das Institut für Lernsysteme (ILS), die Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD), das AKAD Kolleg sowie die Europäische Fernhochschule Hamburg (Euro-FH).

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